Kräuterseitlinge mit Kartoffelstampf & Thymianbutter
für den Stier-Mond
Dieses Gericht ist warm, erdend und wunderbar genussvoll — genau passend zur ruhigen, sinnlichen Energie des Stier-Mondes. Die Kartoffeln bringen als Wurzelpflanzen die passende Erdqualität hinein, während Kräuterseitlinge mit ihrem feinen Aroma und ihrer fleischigen Konsistenz das Gericht besonders machen.
Die Thymianbutter rundet alles mit einer sanften Kräuternote ab und schenkt dem Rezept eine gemütliche, fast festliche Tiefe.
Der Stier-Mond gehört zum Erdelement. In der Mondküche passen dazu besonders Wurzelpflanzen wie Kartoffeln, Karotten, Sellerie, Pastinaken oder Rote Bete.
Kartoffeln erden, nähren und schenken ein Gefühl von Stabilität. Kräuterseitlinge bringen eine herzhafte, bodenständige Note hinein und machen das Gericht sättigend, ohne schwer zu wirken. Der Stier-Mond liebt Genuss, Ruhe, Qualität und einfache Zutaten, die mit Liebe zubereitet werden — genau das spiegelt dieses Rezept wider.
300–350 g Kräuterseitlinge
1 EL Olivenöl oder Bratöl
Salz
schwarzer Pfeffer
optional: 1 kleine Knoblauchzehe
optional: etwas Zitronensaft zum Servieren
600 g mehligkochende Kartoffeln
80–100 ml Milch oder Pflanzendrink
1 EL Butter oder pflanzliche Alternative
Salz
schwarzer Pfeffer
1 Prise Muskat
optional: 1 EL Crème fraîche, Schmand oder pflanzliche Creme
2 EL Butter oder pflanzliche Alternative
3–4 Zweige frischer Thymian
1 kleine Prise Salz
optional: etwas Zitronenabrieb
etwas frischer Thymian
optional: geröstete Haselnüsse oder Walnüsse
optional: etwas Kresse oder Petersilie
Kräuterseitlinge
Kartoffeln
frischer Thymian
optional Knoblauch
optional Zitrone
optional Kresse oder Petersilie
Butter oder pflanzliche Alternative
Milch oder Pflanzendrink
optional Crème fraîche, Schmand oder pflanzliche Creme
Olivenöl* oder Bratöl
Muskat
optional Haselnüsse* oder Walnüsse*
Für dieses Rezept sind ein gutes Schneidebrett und ein scharfes Messer besonders praktisch. Damit kannst du die Kräuterseitlinge sauber in schöne Scheiben schneiden, sodass sie beim Braten gleichmäßig goldbraun werden. Für den Kartoffelstampf ist außerdem ein Kartoffelstampfer ideal. So bleibt der Stampf schön locker und bekommt eine angenehm natürliche Konsistenz. Die Küchenhelfer, die ich selbst regelmäßig in meiner Mondküche nutze, findest du bei Interesse in Anjas Schatzkiste auf meiner Website.
Die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser ca. 20 Minuten weich kochen.
Währenddessen die Kräuterseitlinge vorsichtig putzen und der Länge nach in Scheiben schneiden. Besonders schön werden sie, wenn du sie nicht zu dünn schneidest.
Für die Thymianbutter die Butter in einem kleinen Topf oder einer kleinen Pfanne sanft schmelzen lassen. Thymianblättchen dazugeben und kurz ziehen lassen. Mit einer kleinen Prise Salz und optional etwas Zitronenabrieb verfeinern.
Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kräuterseitlinge darin von beiden Seiten goldbraun anbraten. Nicht zu viel auf einmal in die Pfanne geben, damit sie schön braten und nicht wässern.
Die Kräuterseitlinge mit Salz, Pfeffer und optional fein gehacktem Knoblauch würzen. Wer mag, gibt kurz vor dem Servieren ein paar Tropfen Zitronensaft darüber.
Die Kartoffeln abgießen und kurz ausdampfen lassen.
Milch oder Pflanzendrink erwärmen und zusammen mit Butter zu den Kartoffeln geben.
Alles mit dem Kartoffelstampfer grob bis cremig stampfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Optional Crème fraîche, Schmand oder pflanzliche Creme unterrühren.
Den Kartoffelstampf auf Tellern anrichten, die gebratenen Kräuterseitlinge darauf oder daneben platzieren.
Mit der warmen Thymianbutter beträufeln und nach Wunsch mit frischem Thymian, gerösteten Nüssen, Kresse oder Petersilie servieren.
Noch erdiger: etwas Sellerie oder Pastinake mit den Kartoffeln kochen und mitstampfen.
Nussiger: mit gerösteten Haselnüssen oder Walnüssen toppen.
Frischer: mit Zitronenabrieb und etwas Petersilie servieren.
Vegan: Butter, Milch und Crème fraîche durch pflanzliche Alternativen ersetzen.
Festlicher: Kräuterseitlinge mit einem kleinen Schuss Balsamico ablöschen.
„Ich erde mich, genieße bewusst und vertraue meiner inneren Ruhe.“
Der Stier-Mond lädt dich ein, langsamer zu werden und dich über deine Sinne zu nähren. Koche dieses Gericht ohne Eile, nimm den Duft von Thymian und gebratenen Pilzen bewusst wahr und richte deinen Teller liebevoll an. Dieses Rezept passt besonders gut zu einem ruhigen Abend, an dem du dich stärken, erden und wieder bei dir ankommen möchtest.
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